Meditationskurs jeweils am Montag von 20.20 bis 21.30 Uhr. Jetzt anmelden.
Nur ganzer Kurs möglich. Schnuppern erlaubt.
Daten im 1. Semester 2012: 9. Januar, 23. Januar, 6. Februar, 20. Februar (Spezialmeditation Shiva Ratri, zugänglich für alle),
5. März, 19. März, 23. April, 21. Mai, 4. Juni, 18. Juni, 2. Juli 2012

Meditation/ Satsanga nach indischer Tradition

Es gibt in der indischen Tradition einige wichtige Feste und Ereignisse, die wir gerne mit Dir zusammen feiern möchten. Da ist einmal die Maha Shiva Ratri, die Nacht des Shiva am Montag 20. Februar. Du wirst Geschichten über Shivas Leben hören , darüber meditieren und Shiva-Mantras singen. Von 20.20  open End.

 

Sonntag 6. Mai:  Buddha Jayanti (Buddhas Geburtstag)

Beginn 18 Uhr mit indischem Tee und indischen Snacks. Dann gibt es Geschichten von Buddha. Chanting und Meditation. Open End.? Am Vollmondtag im Mai wird Buddha Jayanti (Buddhas Geburtstag) gefeiert. Es ist einer der heiligsten Tage im Buddhismus. Weltweit begehen Buddhisten diesen Tag mit grosser Hingabe. In Nepal pilgern gläubige  Buddhisten zu den Stupas, wo sie   fröhlich tanzen. Tausende  feiern  am Geburtsort Buddhas, im nepalesischen Lumbini. An diesem Tag sind Buddhisten besonders freundlich zu Tieren, sie kaufen Vögel in Käfigen um sie zu befreien oder bezahlen Metzger, damit sie die Tiere frei lassen.

 


Freitag 10. August:   Geburtstag von Krishna (Janmastami). Beginn 21 Uhr. Bis Mitternacht. Freitag 10. August:   Geburtstag von Krishna (Janmastami). Beginn 21 Uhr. Bis Mitternacht.

Freitag 10. August:   Geburtstag von Krishna (Janmastami). Beginn 21 Uhr. Bis Mitternacht.

Kollekte für unser Hilfswerk in Indien am 20.2. / 6.5. / 10.8

 

 

 

«Würdest du nur einen Zehntel der Zeit, die du den Ablenkungen widmest, für die spirituelle Praxis verwenden, wärst du in ein paar Jahren erleuchtet!»
Ramakrishna

Manche Menschen denken, dass sie keinerlei Gedanken oder Emotionen haben dürfen, wenn sie meditieren. Wenn dann aber doch welche auftauchen, ärgern sie sich über sich selbst und machen sich Vorwürfe, weil sie glauben, versagt zu haben. Das ist völlig falsch. Solange man einen Geist hat, solange wird er auch Gedanken und Emotionen produzieren. Wir versuchen in der Meditationspraxis die Gedanken und Emotionen nicht zu verneinen, sondern sie zu akzeptieren und los zu lassen. So kommen wir in eine Haltung, in der wir nichts erwarten.

Wie sieht dies in der Praxis aus? Wir bereiten unseren Körper mit einigen Lockerungsübungen vor auf das Stillsitzen. Dann richten wir die Aufmerksamkeit auf unseren Atem. Durch Atemübungen werden Körper und Geist ruhiger, wir wenden uns mehr und mehr nach innen. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist das Mantrasingen. «Manas» ist der Geist und «tra» bedeutet entfernen. Wir entfernen also die Gedanken aus unserem Geist.

Während des Mantrasingens kann sich der Geist völlig verwandeln. Ein Mantra ist die Essenz von Klang und die Verkörperung der Wahrheit in Form von Klang. Jede Silbe ist durchdrungen von spiritueller Kraft, verdichtet eine tiefe spirituelle Wahrheit. Ein Mantra bringt den Segen der Sprache aller grossen Meister zum Schwingen. Wer also ein Mantra singt, lädt seinen Atem mit der Energie und Kraft des Universums auf und arbeitet so direkt mit dem Geist und dem feinstofflichen Körper. Wir gelangen in unsere Mitte und erleben – vielleicht nur für einige Sekunden – einen Moment, in dem jede Dualität aufgehoben ist. Einen Moment der Einheit. Und dieser kurze Moment verändert uns mit der Zeit allmählich. Wir bleiben nach der Meditation in der Stille.

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